Damit die E-Mail-Bewerbung auf sich aufmerksam macht

Eine Bewerbung, die mit der Post ins Haus flattert, wird gewiss mit der Zeit immer seltener. Denn die globalisierte und virtuelle Welt von heute verlangt nach der passenden E-Mail-Bewerbung. Jeder von uns fühlt sich im word wide web zu Hause, warum also sollte dieses zu Hause nicht auch dafür gedacht sein, seine Bewerbung abzuschicken?

In der Bewerbung ist vermerkt, bitten senden Sie eine E-Mail an folgende Adresse. Dieser Aufforderung kommen Sie doch sehr gerne nach. Dennoch braucht diese Bewerbung eine entsprechende Struktur. Welche? Das wird nun verraten!

Auch E-Mail-Bewerbungen müssen auf ihre Vollständigkeit hin geprüft werden

Denn wer sich für die schnelle Art des Versendens seiner Bewerbungsunterlagen entscheidet, der muss auch darauf achten, dass diese im vollen Umfang vorhanden sind. Die digitale Bewerbung sollte nicht von der traditionellen Bewerbungsmappe abweichen. Das heißt: die E-Mail-Bewerbung besteht aus diesen wichtigen Bestandteilen:

  • das Deckblatt ( welches kreativ gestaltet ist)
  • das Anschreiben
  • der Lebenslauf
  • wichtige Zeugnisse (in eingescannter Form)
  • Nachweis über Qualifizierungen und Zertifikate (in eingescannter Form)
  • mögliche Empfehlungen (in eingescannter Form)

Verzichten Sie auf zu große Datenmengen, die Ihre E-Mail-Bewerbung mit sich bringt

Achten Sie immer auf die Größe der Datei. Die Größe sollte unter 2 MB liegen Eine Datenmenge von 1 bis 3 MB ist akzeptabel. Diese Datei findet sich im Anhang der E-Mail wieder. Eine Datei, in dem sich alle Unterlagen befinden, ist dafür ausreichend. Denn kein Empfänger hat Freude daran, wenn er auf viele unterschiedliche Dateien klicken muss, damit er die gesamte Bewerbung einsehen kann. Entscheidend ist, dass Ihre E-Mail-Bewerbung ganz einfach mit einem Klick vom Unternehmen abgespeichert und eventuell firmenintern weiter versendet werden kann.

Nutzen Sie den richtig gewählten Betreff für Ihre E-Mail-Bewerbung:

Wie sollte der Betreff lauten? Viele schreiben – Bewerbung. Aber um welche Stellenausschreibung geht es genau? Um welche Stelle bewerben Sie sich? Das sollte exakt im jeweiligen Betreff niedergeschrieben werden. Welche Stelle ist es genau? Dies sollte auf jeden Fall dabei stehen. Das Schlagwort Bewerbung wirkt verloren und der Empfänger muss sich erst hineinlesen, um welche Stelle sich beworben wird. Darum machen Sie es korrekt und teilen Sie dem Unternehmen genau mit, um welchen Job Sie sich bewerben möchten.

Ein kurzer Text im Mail über Sie als Bewerber sollte nicht vergessen werden

Ein kurzes Anschreiben findet sich als Text im Mail wieder. Machen Sie diesen Fehler bitte nicht und verzichten darauf.  Die vorhergehenden Unterlagen finden sich in einer passenden Datei, nun braucht nur mehr ein kurzer, kompakter Mailtext geschrieben werden.

Der Text, welcher in die E-Mail-Bewerbung eingefügt werden soll, wie kann er sich gestalten?

Wenn Sie exakt wissen, an welche Person Ihre Nachricht geht, dann darf das im Text kundgetan werden. Der E-Mail-Empfänger darf immer mit Namen genannt werden. Es sollte in dem Text noch einmal darauf hingewiesen werden, warum die ausgeschriebene Stelle, die richtige für Sie ist. Dabei ist auf eine höfliche und formelle Formulierung zu achten. Am Schluss des kleinen und kompakten Absatzes darf noch einmal auf die vollständigen Bewerbungsunterlagen verwiesen werden, die sich im Anhang als komprimierte Datei befinden.

Bestand noch kein Kontakt, sind klare Worte zu wählen, die Aufschluss darüber geben, für welche ausgeschriebene Stelle Sie sich bewerben. Auf die vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Empfehlungen) im Anhang darf noch einmal verwiesen werden. Zudem sollte noch einmal ein Abgleich von Ihren und den geforderten Fähigkeiten gezogen werden. Es darf also das „Warum“ Sie für diese Stelle eine ausgezeichnete Wahl sind, noch einmal hervorgehoben werden. Der kurze Absatz findet sein passendes Ende damit, dass Sie für Rückfragen gerne zur Verfügung stehen.

Das Anschreiben –  der zusätzliche Text – in der E-Mail-Bewerbung:

Wichtig dabei ist es immer, die Wörter aus der Ausschreibung aufzugreifen und mit einem auch kurzen Text abzugleichen. Denn das Interesse des Unternehmens steht somit immer im Mittelpunkt.

Der Text, welcher in die E-Mail-Bewerbung eingefügt wird, sollte nicht ident sein mit einem Textteil in der Bewerbung. Es macht durchaus Sinn, noch einmal über einige treffende Sätze in der Mail nachzudenken. Es lohnt sich, im Mail noch einmal durch ein seröses, informatives und knapp gehaltenes Schreiben auf sich aufmerksam zu machen. Wichtig dabei ist, dass immer ein Fokus auf die Anforderungen, die in der Stellenausschreibung vermerkt sind, besteht.

Auf die Signatur darf nicht vergessen werden

Zu einer solchen gehören:

  • der ganze Name (Vor- und Nachname)
  • die vollständige Adresse
  • die Telefonnummer unter der Sie immer erreichbar sind.

Wer eine Signatur am Ende seines Mailschreibens setzt, erleichtert somit dem Empfänger die Kontaktaufnahme. Zudem muss kein Anhang mehr geöffnet, keine Kontaktdaten mehr gesucht werden.

Bei der E-Mail-Bewerbung sollte die E-Mail-Adresse nicht außer Acht gelassen werden

Die gewählte E-Mail-Adresse muss auf jeden Fall seriös sein. Wer keine seriöse Mailadresse besitzt, der sollte sich für seine Bewerbungen unbedingt eine solche anlegen. Denn es sind oft die Kleinigkeiten – wie die seriöse Mail-Adresse –  die den Ausschlag geben, dass eine Bewerbung anerkannt wird. Eine seriöse E-Mail-Adresse ist also Pflicht.

Welche Fehler die E-Mail-Bewerbung nicht verzeiht

Fehler 1 – Die saloppe Umgangssprache:

Gerne wird der Mailverkehr dafür genutzt, sich salopp auszudrücken. Unzählige Mails werden durch das Netz gejagt, die von fröhlichen Smileys begleitet werden. Das kommt unter Freunden aus sozialen Plattformen gut an, aber nicht in einem Bewerbungsprozess. Darum darf Ihr Anschreiben formell gestaltet sein und von einer höflichen Sprache geleitet werden.

Fehler 2 – Grammatik- und Rechtschreibfehler:

Wenn Grammatik- und Rechtschreibfehler sich in einer  E-Mail-Bewerbung tummeln, dann hinterlässt das keinen guten Eindruck auf den Bewerber. Darum muss der Grammatik und der Rechtschreibung immer besondere Aufmerksamkeit beim Verfassen einer Bewerbung geschenkt werden, egal ob diese nun online erfolgt oder den klassischen Weg einhält. Rechtschreibung und Grammatik müssen immer stimmen. Die Nutzung der Rechtschreibprüfung im hiesigen Programm ist also immer Pflicht. Zudem darf jedem Bewerber das Korrekturlesen empfohlen werden. Gerne dürfen Sie dabei auf Hilfe von anderen vertrauen. Denn 4 Augen sehen mehr als 2. Ungünstige Flüchtigkeitsfehler sind schnell einmal gemacht, dennoch geht es darum, diese bestmöglich zu vermeiden.

Fehler 3 – Ein Massenanschreiben verfassen:

Viele Bewerber sind bei ihrer E-Mail-Bewerbung dazu verleitet, ein Massenanschreiben zu verfassen. Denn diese Art der Bewerbung macht es einem leicht. Einmal mehr auf den Knopf gedrückt und eine weitere Bewerbung erreicht ihren Empfänger. Was einfach klingt, erreicht aber in der Regel nicht sein Ziel. Denn wenn Sie ein Massenanschreiben produzieren, müssen Sie sich meist oberflächlich halten und können nicht auf den jeweiligen Empfänger eingehen. Das erkennen die Unternehmen schnell und so kommt es, dass Sie nicht einmal zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch geladen werden. Wer dazu verleitet ist, schnell einmal 20 oder mehr Bewerbungen abzuschicken, dem sei geraten, weniger ist oft mehr. Es reicht, wenn 3 bis 5 Bewerbungen sich gleichzeitig auf den Weg machen. Diese Bewerbungen bauen auf ein gutes Fundament auf und haben sich jeweils mit der Ausschreibung des Job ausgiebig beschäftigt. Denn Massenanschreiben gibt es schon genug, darum ist es für Ihre E-Mail-Bewerbung wichtig, sich von den anderen zu unterscheiden. Wem das gelingt, der wird im Kopf des Empfängers verankert bleiben.