Das telefonische Bewerbungsgespräch, das Telefoninterview – Mit diesen Ratschlägen können Sie per Anruf punkten

Es ist keine Seltenheit, dass immer mehr Bewerber zu einem telefonischen Vorstellungsgespräch – einem Telefoninterview – geladen werden. Diese Art des Interviews ist aber nicht neu, es hat viele Parallelen zum traditionellen Bewerbungsgespräch und sollte niemals unterschätzt werden.

 Das Telefoninterview – Wann kommt es meist zum Einsatz?

  1. Zum Smartphone wird in der Regel dann gegriffen, wenn es ein Bewerber in die engere Wahl geschafft hat oder es noch offene Fragen zum Klären gibt.
  2. Aber viele Arbeitgeber nutzen diese Chance, um sich von der Kommunikationsfreudigkeit, der Redegewandtheit und der Freundlichkeit ihres Bewerbers am Telefon überzeugen zu können.
  3. Gerade einem internationalen Konzern sind Ihre Fremdsprachenkenntnisse ein großes Anliegen, diese können anhand eines Telefonats schnell getestet werden.

Was gilt es beim Telefoninterview – beim telefonischen Bewerbungsgespräch – zu beachten?

  • Spontanität ist gut, dennoch kann ein solcher Anruf für Überraschung sorgen, auf die Sie als Bewerber nicht vorbereitet sind. Es ist wichtig, das Gespräch knapp zu halten und darum zu bitten, persönlich vorsprechen zu können, wenn auf Näheres eingegangen wird.
  • Detaillierte Fragen sollten in einem persönlichen Gespräch geklärt werden. Denn darauf kann sich jeder Bewerber entsprechend vorbereiten.
  • Das Telefonat darf in einem ruhigen Umfeld Ein zu hoher Geräuschpegel wirkt ablenkend und macht keinen guten Eindruck auf den Gesprächspartner. Also darf die Musik im Hintergrund abgestellt und der Fernseher abgeschaltet werden. Schließlich wollen Sie den Personal- oder Firmenchef gut verstehen und dieser Sie. Wer ein ruhiges Umfeld für das Telefonat wählt, der darf damit sicher gehen, dass er nicht ständig nachfragen muss. Darum dürfen Ablenkungen jeglicher Art vermieden werden. Das Gespräch muss oberste Priorität haben.
  • Wichtig ist es für Bewerber, dass bei diesem einen Telefonat die volle Konzentration Der geeignete Platz dafür ist der eigene kleine Schreibtisch bei Ihnen zu Hause.
  • Auf eine stabile Telefonverbindung muss aufgebaut werden können. Also der Akku Ihres Handys hat die volle Leistung.
  • Wenn Sie sich auf das Telefoninterview vorbereiten können, legen Sie Zettel und Stift bereit, um wichtige Notizen während des Gesprächs anzufertigen. Halten Sie auch Notizen bereit, die Sie sich bereits im Vorfeld angefertigt haben. Ihre Bewerbungsunterlagen dürfen Sie bei der Hand haben. Sollten Nachfragen vom Gesprächspartner kommen, haben Sie bereits alles griffbereit. Zudem kann Ihnen die ausgeschriebene Stellenanzeige von JobFinder.de als wichtige Stütze bei dem Telefonat dienen.
  • Auf die Stimmlage darf bei einem Telefoninterview geachtet werden. Steigt die Aufregung, steigt somit die Geschwindigkeit beim Reden an. Aber lassen Sie sich nicht verunsichern und sprechen Sie klar und deutlich. Eine gute Ausdrucksweise am Telefon ist wichtig, darum muss darauf geachtet werden, dass Sie nicht in die Umgangssprache verfallen. Die Gefahr in Mundart zu sprechen ist gegeben. Eine starke Ausdrucksweise ist beim Telefoninterview entscheidend.

Vom Beginn bis zur Verabschiedung ein rundum geglücktes Bewerbungsgespräch am Telefon – So gelingt es!

Nennen Sie Ihren Vor- als auch Nachnamen.

Suchen Sie nach den Namen von Ihrem Geschäftspartner, falls Sie ihn nicht kennen. Das Word Wide Web bietet unendliche viele Möglichkeiten dafür.

Lassen Sie den Arbeitgeber den Einstieg in das Gespräch machen.  Der Arbeitgeber ruft Sie an, lassen Sie ihn das Gespräch leiten. Aber fragen Sie nach, wenn es von Ihrer Seite Unklarheiten gibt. Es zeigt von Ihrem Interesse an der ausgeschriebenen Stelle und am Unternehmen.

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor, wenn Sie die Möglichkeit dafür haben. Ausreichend Wissen über das jeweilige Unternehmen ist Pflicht. Auch die Unternehmensphilosophie will bei Ihrer Recherche genau durchleuchtet werden.

Es ist wichtig, einige Fragen zu stellen, um Unklarheiten jeglicher Art ausschließen zu können. Wer fragt, zeigt sein eigenes Interesse an der Firma, an der Unternehmungsführung auf und das ist gut so. Alle klassischen Fragen, die in einem Bewerbungsgespräch vor Ort gestellt werden, dürfen sich auch im Telefoninterview wiederfinden.

Dass jeder Bewerber seinen Lebenslauf in- und auswendig kennt, darf vorausgesetzt werden. Jeder kennt seinen beruflichen Werdegang, der wie auf Knopfdruck abrufbar sein soll.

Egal, ob geplanter oder überraschender Anruf

Das Telefoninterview wird in der heutigen Zeit immer mehr. Es ist gleichzusetzen mit dem persönlichen Kennenlernen und will deshalb entsprechend vorbereitet werden. Es sollte also nie unterschätzt werden, wenn der Personalchef zum Telefoninterview bittet oder überraschend bei Ihnen anruft. Eine solche Unterhaltung muss immer ernst genommen werden. Denn Ihre Kommunikation und Ihre Freundlichkeit am Telefon werden dabei getestet. Wenn Sie also – mitten in Ihrer Bewerbungsphase stecken – sollten Sie sich mit vollen Namen melden, wenn Sie an das Handy gehen. Auch Vorbereitungen jeglicher Art dürfen nicht fehlen. Unter der Telefonnummer, die Sie bei Ihrer Bewerbung angegeben haben, sollten Sie fortan immer erreichbar sein, damit einer geglückten Kommunikation nichts im Wege steht.(K.S.)